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Real Estate & Capital Markets Blog

feed by the Investment Strategy & Portfolio Management Team

 

Immobilien nehmen immer mehr einen zentralen Allokationsbaustein in den Portfolien der Investoren ein und die Assetklasse wandelt sich immer mehr von einer alternativen hin zu einer traditionellen Anlageklasse.

Doch die Gemengelage aus expansiven Geld- und Fiskalpolitiken, geopolitischen Verschiebungen,  divergierenden wirtschaftlichen Entwicklungen, verstärkten Eingriffen der Politik als Regulator und den daraus resultierenden Unsicherheiten lassen Investmententscheidungen immer komplexer werden.

Ein unzulängliches Management dieser Komplexität in Form der fehlenden Analyse stellt ein hohes Investitionsrisiko dar – dieser Blog versucht, diesem Risiko zu begegnen.   

16. November 2021

Die Effekte von Home-Office für den Büroimmobilienmarkt – eine intertemporale Betrachtungsweise deckt aktuelle Fehlinterpretationen auf.

Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass ein Großteil der Bürobeschäftigten das Arbeitszimmer in die eigenen vier Wände verlegen musste. Videokonferenzen aus den privaten Arbeitszimmern oder Wohnzimmern waren ein oft gesehener Anblick im Arbeitsalltag während der Pandemie.

Dank der Impfung kehrt die „alte Normalität“ langsam wieder zurück. Restaurants sind wieder gefüllt und Urlaubsreisen gehen wieder in fernere Länder. Nur was bedeutet dies für die Bürolandschaft? Drängen die Menschen wieder zurück in das Büro oder überwiegen die positiven Erfahrungen aus dem Home-Office? Kann das Arbeiten von zu Hause gar das traditionelle Büro ersetzen und was wird dies für den Büroimmobilienmarkt bedeuten?

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9. November 2021

Evergrande - will it be everlasting?

China’s second-largest property developer, Evergrande, is in the grip of an abysmal debt. US-$ 300 billion, and it ranks 6th worldwide largest long-term- debt company in 2020. The amazing sum is more than the GDP of Portugal. If Evergrande collapses, its bankruptcy could have disastrous effects on the Chinese economy, and sooner or later it would infect other industries in China and domino effect might reach other countries, since China is an important element of the world trade chain. For German companies in particular, China is their largest trading partner. According to figures from the Federal Statistical Office, imports and exports between China and Germany totaled almost EUR 215 billion for the pre-Corona year 2019. The Netherlands (EUR 173 billion) and the USA (EUR 172 billion) ranked second and third, with a clear gap.

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10. August 2021

Der „Halo-Effekt“ im Kontext der Bedeutung des stationären Einzelhandels

Der Umbruch des Einzelhandels mit einer Verlagerung eines Großteils des Umsatzes in das Onlinegeschäft stellt die Zukunft des stationären Einzelhandels infrage. Es kann davon ausgegangen werden, dass sich die Innenstädte in den nächsten Jahren verändern. Manche sagen dem stationären Einzelhandel sogar den Untergang voraus. Verbreiteter ist jedoch die Ansicht, dass der stationäre Einzelhandel zwar schrumpfen wird, aber sich auch neue Geschäftsmodelle entwickeln werden. Geschäftsmodelle, welche auch in den kommenden Jahrzehnten Flächen in den Innenstädten benötigen werden.

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08. Juli 2021

Investieren in robuste gewerbliche Immobilienmärkte in Europa – eine Geschichte von armen Hunden und zu melkenden Kühen

„Quo vadis Europa?“ – Abschwung, Stagnation oder eine kontinuierliche Wachstumsperspektive? Auch wenn die Coronakrise die wirtschaftlichen Unterschiede – und die damit verbundenen Möglichkeiten fiskalpolitische Impulse zu setzen – auf eine schmerzliche Art und Weise offenlegte, nimmt die wirtschaftliche Verflechtung des alten Kontinents immer mehr zu. Mit dem Übereinkommen von Schengen vom 26. März 1995 wurden die Passkontrollen an zahlreichen europäischen Staatsgrenzen obsolet. Daher empfiehlt es sich, auch für ein Location-Ratingmodell gedanklich nicht vor einem imaginären Schlagbaum stehen zu bleiben und eine stringente Bezugnahme auf einzelne europäische Länder zu unterlassen.

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09. Juni 2021

Die vermeintliche Deglobalisierung - vergesst David Ricardo nicht…

Die dynamisch voranschreitende Weltwirtschaft der letzten Jahre und die Etablierung neuer globalisierter Lieferketten waren ein zentraler Treiber für die prosperierende Entwicklung der Volkswirtschaften in Deutschland und Europa. Doch bereits vor der Coronakrise gab es durch Zoll- und Handelskonflikte eine Tendenz zur Entschleunigung der Weltwirtschaft. Die Coronakrise führte dann zu einem massiven Einbruch der globalen wirtschaftlichen Tätigkeit. In diesem Kontext kam der Resilienz der Wertschöpfungsketten eine besondere Bedeutung zu und der Logistikbranche wurde eine systemrelevante Rolle zuteil.

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02. Juni 2021

Economic Growth Path

Over the last several decades the paths of economic growth in the EZ countries were highly synchronized. In other words, if, say, German GDP grows in one quarter, then the French GDP will usually too grow in the same quarter. Likewise, if the French GDP declines in the next, so does usually the German GDP. The discrepancies of course occasionally occurred but are mild and short lasting. In other words, we can also say that the EZ countries economic growth paths in the past were highly correlated.

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19. Mai 2021

Die Bewertung und die Preis-Wert-Analyse von Investments in Logistikimmobilien

Zahlreiche öffentliche Institutionen, Gremien und wissenschaftliche Berater – wie der Europäische Ausschuss für Systemrisiken (ESRB), die Deutsche Bundesbank oder der Sachverständigenrat – warnen schon seit geraumer Zeit vor Preisexzessen und vor der Verwundbarkeit des Finanzsystems durch Entwicklungen in lokalen Immobilienmärken. Auch unsere Preis-Wert-Analysen für europäische Büroimmobilienmärkte (Die „Japanisierung“ der europäischen Büroimmobilienmärkte) lassen erkennen, dass bestimmte Immobilienstandorte sehr teuer erscheinen. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Kompression der Renditen auf dem deutschen Logistikimmobilienmarkt ist es ratsam zu eruieren, ob die zu zahlenden Preise auch noch die Werte widerspiegeln.

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10. Mai 2021

Stimulus, Money Supply, Liquidity and CRE Investment Demand

The fact that extraordinary times require extraordinary measures, in respect of C-19, is well demonstrated by the chart of US money supply. The reason that we focus on the US money supply is the fact that the US Dollar is the global reserve currency. Therefore, changes in the US money supply resonate and are amplified in the all other global currencies. The chart displays the US money supply monthly data, from January 2000 until January 2021.

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26. April 2021

Babylon Berlin – Planwirtschaft ist keine Lösung für den Mangel an Wohnraum

Wohnraum ist in Deutschland und Europa begehrt. Dies spiegelt sich in der Entwicklung zahlreicher nationaler Häuserpreisindizes wider. Derzeit befinden sich in zahlreichen europäischen Ländern die Häuserpreise auf einem sehr hohen Niveau. Die historische Entwicklung ist allerdings sehr heterogen ausgeprägt. Während in Deutschland die Preise seit Mitte der 1990er Jahre bis 2010 kaum Wachstum erfahren haben, konnte in Irland – im Rahmen der US-Subprimekrise – ein exorbitanter Preisanstieg und ein sich anschließender ebenso deutlich ausgeprägter Verfall der Preise beobachtet werden. Eine ähnliche Entwicklung – allerdings von geringerer Qualität – war in den Niederlanden beobachtbar.

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15. April 2021

Inflation auf dem Vormarsch? – eine Gegenüberstellung der Argumente

Bereits 2018 haben wir mit dem Ende der Ära Mario Draghi in unserem Whitepaper „Immobilieninvestments in Europa – geldpolitische Wende im Anmarsch?“ eine Kehrtwende der Europäischen Zentralbank (EZB) diskutiert und die möglichen Auswirkungen auf die Immobilienpreise in Europa skizziert. Bekanntlich bliebt die Wende aus. Vielmehr wurde in der Coronakrise der expansive geldpolitische Pfad weiter beschritten und ausgebaut.

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9. April 2021

„Renditewüsten“ in Deutschland – ein Plädoyer für ein Mehr an Analyse…

Das Renditeumfeld auf dem deutschen Immobilienmarkt wandelte sich für verschiedene Immobilien-Assetklassen in der jüngsten Vergangenheit immer mehr von einer blühenden Landschaft in eine Wüstenlandschaft („yield drought“). Diese Entwicklung wurde im Besonderen durch die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) genährt.

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