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9 Mai 2019, Europa, Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden | Corporate Finance | Neuigkeiten

Nordische Immobilienmärkte im Investorenfokus

Erneut haben wir uns mit den nordischen Immobilienmärkten beschäftigt. Dass uns dies aufgrund unserer breiten und tiefen Marktabdeckung als Unternehmen mit nordischen Wurzeln weniger schwer fällt, liegt auf der Hand. Auf der anderen Seite stellen wir seit 24 Monaten aber auch eine stärkere Investorennachfrage nach diesem Gesamtraum fest – besonders stark sind die Anfragen erstmaliger internationaler Adressen zu verzeichnen.

Dass sich eine steigende Nachfrage nicht unmittelbar in mehr Transaktionsaktivitäten ausdrückt, erscheint dieser Tage nachvollziehbar. Time lag Effekte zwischen Marktresearch und Investitionen ebenfalls. Doch eine wesentliche Erkenntnis tritt in dieser Phase deutlich zu Tage: das wachsende Investoreninteresse an den Nordics verschiebt sich zum wohnwirtschaftlichen Segment – bei der von uns erstellten Analyse zu den 12 untersuchten nordischen Immobilienmärkten.

In diesen Märkten stieg das Transaktionsvolumen 2018 im Vergleich zu 2017 sogar leicht um 2 Prozent auf 44,3 Mrd. EUR (2017: 43,3 Mrd. EUR).

Weitere Ergebnisse:

  • Schweden erreichte mit 14,86 Mrd. EUR das höchste Transaktionsvolumen aller nordischen Länder, während Norwegen mit einem Plus von 25 Prozent im Vergleich zu 2017 die höchste Wachstumsrate verzeichnete und 2018 auch den zweitstärksten Markt darstellte (10,63 Mrd. EUR Transaktionsvolumen).  Finnland erzielt zwar einen leichten Rückgang, dennoch ist es mit 8,90 Mrd. EUR das zweithöchste Ergebnis aller Zeiten.

  • Der Anteil internationaler Investoren sank im Vergleich zu 2017 zwar um 25 Prozent – ein Rückgang, der vor allem auf die Zurückhaltung US-amerikanischer und asiatischer Investoren zurückzuführen ist. Dagegen stiegen die Auslandsinvestitionen im Wohnungssektor mit rund 66 Prozent deutlich an – das höchste Ergebnis, das je erzielt wurde.

  • Die gefragteste Assetklasse bleibt weiterhin Büro, gefolgt von Wohnimmobilien mit stetig steigender Nachfrage und Transaktionsumsätzen. An dritter Stelle folgen Einzelhandelsimmobilien.

  • Stockholm ist mit einer Spitzenrendite von 3,5 bzw. 1,5 Prozent der teuerste Büro- und Wohnstandort unter den nordischen Städten. Die höchsten Spitzenrenditen sind in Turku mit 6,75 Prozent zu finden, sowohl im Büro- als auch im Einzelhandelsbereich. 

  • Das Diversifizierungspotenzial ist in den nordischen Ländern aufgrund der heterogenen Renditestruktur weiterhin hoch. Zwischen dem Büro-, Einzelhandels- und Wohnsektor besteht in den verschiedenen Ländern eine Renditedifferenz von aktuell 525 Basispunkten.

Wir erwarten im Jahresverlauf in fast allen nordeuropäischen Märkten stabile oder leicht steigende Büromieten. Aktueller Marktführer mit einer Spitzenmiete von 59,10 €/m² ist Stockholm, der niedrigste Wert liegt in der dänischen Stadt Odense (12,50 €/m²). Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nach Büroflächen und einer geringen Entwicklungspipeline ist in den meisten Städten deshalb mit einem leichten Rückgang der Leerstandsraten im laufenden Jahr zu rechnen.

 

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