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2021-10-19 9:00 CET, Europa, Finnland, Deutschland | Property Investment Management | Pressemitteilung

Catella Wohnen Europa senkt CO2-Emissionen in 308 Wohnungen in Finnland um 63 % durch Umstellung auf Geothermie

Für den Catella Wohnen Europa („CWE“) wurde mit der LeaseGreen Group Oy ein langfristiger Vertrag geschlossen, der die Umstellung der Energieversorgung von fünf finnischen Objekten mit 308 Wohnungen auf Geothermie umfasst. Durch den Austausch der bisherigen Fernwärmesysteme werden die Energiekosten nach Einschätzung von LeaseGreen um ca. 69 % und die CO2-Emissionen um ca. 63 % gesenkt. Die Immobilien sind Teil des Catella Wohnen Europa-Portfolios.

Iiro Nurkkala, Chief Financial Officer, Catella Asset Management Oy, Finnland, die das lokale Portfolio des CWE in Finnland betreut, erläutert: „Die Energiekosten sind stark angestiegen, und es gibt nur wenige Anzeichen dafür, dass sich dieser Trend ändern wird. Gleichzeitig ist es angesichts des Klimawandels zwingend erforderlich, die Kohlenstoffemissionen zu verringern. Mit dieser Kooperation können wir beide Probleme angehen. Sie wird zu einer erheblichen Senkung der Energiekosten führen, gleichzeitig das Energiepreisrisiko mindern und die CO2-Emissionen dieser Immobilien erheblich reduzieren.“

 

Die fünf Objekte mit einer Gesamtfläche von 26.000 m² befinden sich in Helsinki, Espoo, Kerava und Tampere und umfassen vier Mehrfamilienhäuser und einen Reihenhauskomplex. Sie alle wurden im Jahr 2011 fertiggestellt. Zusätzlich zur Geothermie werden zwei der Objekte mit Solarenergiesystemen ausgestattet, bei zwei Objekten wird die Beleuchtung modernisiert und in den Wohnungen eines Objekts werden Klimatisierungssysteme installiert, die dieselben Pumpen und geothermischen Brunnen nutzen, die auch zur Beheizung der Objekte verwendet werden.

 

Benjamin Rüther, Head of Fund Management der Catella Residential Investment Management GmbH, kommentiert: „Fernwärmesysteme sind eine wirksame und relativ umweltfreundliche Methode zur Beheizung von Häusern, aber irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem wir prüfen müssen, ob es bessere Möglichkeiten gibt, den CO2-Fußabdruck einer Immobilie zu senken oder ganz zu entfernen. Wir glauben, dass dieser Zeitpunkt gekommen ist, da die ständig steigenden Energiepreise dazu geführt haben, dass Geothermie-Heizsysteme nun wirtschaftlich rentabel sind und mit Photovoltaikanlagen kombiniert werden können, um noch bessere Ergebnisse zu erzielen.“

 

Emissionsarme Immobilien werden zunehmend verstärkt von Investoren nachgefragt, da es sich laut Rüther nicht mehr nur um eine Übung zum Abhaken von Kästchen handelt, sondern vielmehr um die harte Mathematik der Wertschöpfung von Immobilieninvestitionen: „Einige Investoren sind bereit, einen höheren Preis zu zahlen, d.h. ihre Renditeerwartungen zu senken, um ein Portfolio aus emissionsarmen und klimaneutralen Immobilien aufzubauen. Niedrigere Emissionen spiegeln sich bereits im Preis und in der Liquidität von Immobilien wider.“

 

Geothermische Heizsysteme, die das Erdreich als Hauptenergiequelle nutzen, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, da sie es Gebäuden ermöglichen, bei der Wärmeerzeugung ganz oder teilweise autark zu werden. Dadurch wird der Eigentümer vor steigenden und schwankenden Energiekosten geschützt, und im Falle von Immobilien, die an zentrale Fernwärmesysteme angeschlossen sind, entfallen zudem die zusätzlichen Kosten für Aufrüstung oder Erneuerung, wenn die Infrastruktur veraltet oder überholt ist.

 

Thomas Luther, CEO von LeaseGreen, ergänzt: "In Zukunft werden viel mehr Menschen die Klimaauswirkungen ihrer Immobilien berücksichtigen. Manche Investoren rechnen bereits jetzt mit einem schrittweisen Anstieg der Besteuerung emissionsintensiver Wärmequellen in den nächsten zehn Jahren, und es ist unsere Aufgabe, sie an diesem Wendepunkt für grüne Energieerzeugung zu unterstützen. Wir kümmern uns von Anfang bis Ende um das gesamte Projekt, einschließlich der Erstellung einer Analyse, der Ermittlung rentabler Lösungen und der Planung und Durchführung des Projekts zu einem Festpreis. Dieses Projekt ist ein großartiges Beispiel dafür, was erreicht werden kann – wir schätzen, dass die Emissionen in den fünf Catella-Objekten um fast 300 Tonnen pro Jahr reduziert werden, was der CO2-Menge von 1.500 Hin- und Rückflügen von Helsinki nach Berlin entspricht."

 

ENDE

 

Über die Catella Residential Investment Management GmbH (CRIM)
Catella hat 2007 seinen ersten europäischen Wohnimmobilienfonds mit einem Volumen von ca. 1,6 Mrd. Euro aufgelegt und seither bis Ende Q2 2021 eine durchschnittliche Nettorendite für Investoren von über 9,0 % pro Jahr erzielt. Das Team legte im Jahr 2013 darüber hinaus den ersten spezialisierten European Student Housing Fund auf.

CRIM ist eine Tochtergesellschaft der in Stockholm ansässigen Catella AB Gruppe, und ihr Wohnimmobiliengeschäft umfasst Portfoliomanagement, Akquisitionen und Verkauf sowie Assetmanagement. CRIM verwaltet und berät mehrere Fonds und Mandate mit einem verwalteten Vermögen von über 5 Mrd. Euro in zehn europäischen Ländern.

 

Um weitere Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an:  
Lisette van der Ham 
Leiterin PR & Unternehmenskommunikation 
Catella Residential Investment Management GmbH  
Upper West, Kantstraße 164, 10623 Berlin 
M: +31 (0)6 83200561 

E: Lisette.vanderham[ at ]catella-residential.com
W: https://www.catella.com/residentialfunds

 

CFO Iiro Nurkkala, Catella Asset Management Ltd.
+358 50 466 8879
iiro.nurkkala[ at ]catella.fi

CEO Thomas Luther, LeaseGreen
+358 40 534 4256
thomas.luther[ at ]leasegreen.com