2026-10-13 14:00 CET, Deutschland | Investment Management | Pressemitteilung

Catella MAX: Immobilienfonds wird nach 16 Jahren erfolgreicher Investmentstrategie beendet

Verkauf des Objektes „Park View“ in Schwabing / Langfristige BVI-Wertentwicklung von über 5 Prozent jährlich / Catella kündigt die Verwaltung und leitet die geordnete Abwicklung ein

Der Vorstand der Catella Real Estate AG (CREAG) hat beschlossen, die Verwaltung des Catella MAX zum 13.10.2026 zu kündigen. Der Fonds wird anschließend geordnet abgewickelt und beendet. Der Catella MAX ist ein offenes inländisches Publikums-Immobilien-Sondervermögen (WKN A0YFRV / ISIN DE000A0YFRV7), das sich insbesondere an vermögende Privatanleger richtete. Seit dem 13.10.2026 werden keine Anteile mehr ausgegeben oder zurückgenommen. Das Immobilienportfolio wird schrittweise verkauft.

Privatanleger mit veränderten Anlageverhalten - Abwicklung im Anlegerinteresse

Die geopolitischen Herausforderungen der letzten Jahre, das geänderte Zinsumfeld und das angepasste Investmentverhalten von vermögenden Privatkunden haben die Rahmenbedingungen für offene Immobilien-Publikumsfonds strukturell verändert. Wie andere offene Immobilien-Publikumsfonds verzeichnet auch der Catella MAX Mittelabflüsse. Mit einer nachhaltigen Rückkehr der Mittelzuflüsse ist nicht zu rechnen. Bei einer Fortführung müsste die notwendige Liquidität zunehmend durch Immobilienverkäufe generiert werden. Der schwache Transaktionsmarkt mit begrenzter Liquidität erschwert solche Verkäufe.

Die geordnete Abwicklung ermöglicht es, die Immobilien schrittweise und ohne unmittelbaren Verkaufsdruck zu veräußern. Der Fonds kann geeignete Marktfenster nutzen und auch Liquidität gezielt für Maßnahmen im Asset Management einsetzen, die einen späteren Verkauf unterstützen.

Der Catella MAX befindet sich zum Kündigungszeitpunkt in einem geordneten Zustand. „Unser zentrales Anliegen ist ein sachgerechter Interessenausgleich zwischen allen Anlegern. Wir möchten mit dem Abschluss der Investmentstrategie Werte schützen“, sagt Dr. Bernd Thalmeier, Vorstand der Catella Real Estate AG. „Die geordnete Abwicklung stellt sicher, dass alle Anleger nach einheitlichen Regeln an der weiteren Entwicklung und den Verkaufserlösen des Portfolios teilnehmen.“

 

Ursprüngliches Renditeziel von 4% bis 5% p.a. übertroffen

Seit seiner Auflage im Jahr 2010 erzielte der Catella MAX nach BVI-Methode[1] eine durchschnittliche jährliche Wertentwicklung von 5,1 Prozent[2] und damit über dem bei Fondsauflage formulierten angestrebten Renditeziel von jährlich 4 bis 5 Prozent. „Langfristig investierte Anleger haben mit dem Catella MAX ein attraktives Ergebnis erzielt“, sagt Dr. Bernd Thalmeier. „Die Wertentwicklung seit 2010 zeigt, dass sich das besondere Anlagekonzept des Fonds über viele Jahre bewährt hat. Zuletzt belasteten allerdings marktbedingte Bewertungsanpassungen die Wertentwicklung.“

Erfolgreiche Investmentstrategie mit regionalem Fokus auf München

Der Catella MAX wurde 2010 als regional fokussierter Immobilienfonds für die Metropolregion München aufgelegt. Er war einer der ersten offenen Immobilienfonds, der zunächst ausschließlich auf eine Stadtregion ausgerichtet war. Damit verfolgte der Fonds ein für offene Immobilienfonds nach deutschem Kapitalanlagerecht damals neues Konzept. Das Angebot richtete sich insbesondere an vermögende und erfahrene Privatanleger. Im Mittelpunkt standen etablierte Stadtteillagen. Der Fonds investierte überwiegend in hochwertige Bestandsimmobilien und setzte auf eine langfristige Haltedauer. Der Core- und Core-Plus-Ansatz zielte auf stabile Mieterträge und eine ausgewogene Risikostruktur. Zugleich streute der Fonds seine Investments über unterschiedliche Nutzungsarten und Mieter, mit dem Fokus auf Büros.

Verkauf des „Park View“ in Schwabing

Dass sich bestimmte Objekte aus dem Portfolio auch im derzeit anspruchsvollen Marktumfeld veräußern lassen, zeigen die laufenden Verkäufe. Zuletzt wurde das „Park View“, ein Wohn- und Geschäftshaus in München-Schwabing, verkauft. Alle Investoren werden von dem durch den Verkauf erzielten Liquiditätszufluss profitieren und wirtschaftlich durch gleichmäßige Auszahlung von Mitteln daran teilhaben.

Wie geht es für Anleger nun weiter

Mit der Kündigung des Verwaltungsrechts (§ 99 KAGB) leitet die Kapitalverwaltungsgesellschaft die geordnete Abwicklung des Sondervermögens ein. Der Fonds bleibt zunächst bestehen, die Immobilien werden jedoch schrittweise veräußert. Ausgabe und Rücknahme von Anteilen wurden anlässlich der Kündigung dauerhaft eingestellt. Aus den Erlösen aus den Immobilienverkäufen werden grundsätzlich halbjährlich und anteilig an alle Anleger Auszahlungen vorgenommen, soweit sie nicht für die Bewirtschaftung des Fonds oder zur Begleichung von Verbindlichkeiten benötigt werden. Da der Verkauf des Immobilienbestands schrittweise erfolgt, dauert die Abwicklung in der Regel mehrere Jahre. Über die Kündigung wurden die Bafin und die Verwahrstelle informiert; zudem wurde sie im Bundesanzeiger, auf der Internetseite sowie über einen dauerhaften Datenträger bekannt gemacht.

 

Über die Catella Investment Management GmbH (CIM)

Die Catella Investment Management GmbH ist ein unabhängiger und unternehmerischer Investment-Berater für Fonds und Mandate mit einem verwalteten Immobilienvermögen von ca. EUR 10 Mrd. Das Tochterunternehmen der in Stockholm ansässigen Catella AB berät mehr als 25 Immobilienpublikums- und Immobilienspezialfonds sowie mehrere Mandate in 15 europäischen Ländern mit Fokus auf die Nutzungsarten Wohnen, Mixed-use, Parken und Logistik. Die CIM bietet (beratende) Dienstleistungen in den Bereichen Research, Fondsmanagement, Akquisition, Veräußerung sowie Asset-Management an. Das Unternehmen unterhält Büros in Berlin, München und Wien.

Über die Catella Real Estate AG

Die Catella Real Estate AG (CREAG) ist als AIFM-Plattform Teil der in Stockholm ansässigen Catella AB. CREAG ist eine nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) zugelassene Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG), die der Aufsicht der Bafin unterliegt. Sie verwaltet offene Publikums-Immobilienfonds und Spezial-Immobilienfonds für private und institutionelle Anleger sowie Einzelmandate. Seit Januar 2025 agieren CREAG und CIM als gemeinsame Fondsplattform.

 

Für weitere Informationen:

Stine Zöchling

Head of Marketing and Public Relations

Office: +49 (0)30 887 285 29 76

Mobile: +49 (0)151 544 51 005
Email: stine.zoechling@catella.de

 

 

 

Hinweise:
Die vorliegende Darstellung ist eine Marketingmitteilung. Diese dient reinen Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung, keine Anlageempfehlung, kein Angebot und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Anlageprodukten dar. Die Informationen sind nicht geeignet, auf ihrer Grundlage eine konkrete Anlageentscheidung zu treffen. Sie beinhalten keine rechtliche oder steuerliche Beratung. Durch die Überlassung der Informationen wird weder eine vertragliche Bindung noch eine sonstige Haftung gegenüber dem Empfänger oder Dritten begründet. Diese Marketingmitteilung ist nicht Teil der gesetzlich vorgeschriebenen Verkaufsunterlagen des in dieser Marketingmitteilung behandelten Fonds. Anteile können ausschließlich auf Basis der jeweils gültigen Anlagebedingungen des Fonds in Verbindung mit dem jeweils gültigen Verkaufsprospekt erworben werden. Bei der Entscheidung, in den in dieser Marketingmitteilung behandelten Fonds zu investieren, sollten alle Eigenschaften oder Ziele des Fonds, wie in den gesetzlich vorgeschriebenen Verkaufsunterlagen beschrieben, berücksichtigt werden. Der Verkaufsprospekt (inklusive einer Darstellung der wesentlichen Risiken), die Anlagebedingungen sowie das Basisinformationsblatt und der letzte veröffentlichte (Halb-)Jahresbericht sind in ihrer jeweils aktuellen Fassung in Papierform von der Catella Real Estate AG, Alter Hof 5, 80331 München, erhältlich oder unter www.catella.com/aifm abrufbar.

 

[1] Die Entwicklung der Vergangenheit und Prognosen stellen keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Wertentwicklung nach BVI-Methode (PDF lesen - Fondsverband BVI); dabei werden erfolgte Ausschüttungen als wieder angelegt behandelt, gegebenenfalls erhobene Ausgabeauf-/ bzw. Rücknahmeabschläge und mögliche weitere Kosten auf Anlegerseite (z.B. Depotgebühren) bleiben dabei unberücksichtigt. Ein etwaig erhobener Rücknahmeabschlag reduziert die tatsächliche vom Anleger über die Haltedauer erzielte Rendite zusätzlich. Die frühere Wertentwicklung lässt nicht auf zukünftige Renditen schließen.

[2] Stand: 30.09.2026